Alle Informationen finden Sie hier ab Februar 2019.
All information can be found here from February 2019.

Judith Gerlach

Bayerische Staatsministerin für Digitales

Liebe Kurzfilm-Fans,

wenn das letzte Jahr ein Film wäre, dann eindeutig ein mieser Horrorschocker. Und im Gegensatz zu Kurzfilmen auch nicht auf den Punkt gebracht, sondern mit quälenden Längen und Fortsetzungen, die kein Mensch will. Das Landshuter Kurzfilmfestival lässt sich davon aber nicht unterkriegen. Das Team rund um den künstlerischen Leiter Herrn Michael Orth und die organisatorische Leiterin Frau Birgit Horn haben alle Hebel in Bewegung gesetzt, um uns mit dem Kurzfilmfestival wieder inspirierende und schöne Momente zu schenken – dieses Jahr ganz neu zu Hause. Ich bin deshalb überzeugt, dass die sehnlich erwartete 21. Ausgabe nicht nur das Stammpublikum anspricht, sondern auch ganz neue Zielgruppen erreicht.

Filmfestivals sollen auch in Zukunft ihren wichtigen Beitrag zum kulturellen Leben in den Städten und in der Fläche leisten können. Mit einer finanziellen Unterstützung greifen wir deshalb dem Landshuter Kurzfilmfestival wie in den vergangenen Jahren unter die Arme. Jeder Euro ist gut investiert. Das ist auch eine Anerkennung der professionellen und engagierten Arbeit des ganzen Teams. Da steckt ganz viel Herzblut, Innovationsgeist und Kreativität drin.

Allen Besuchern und Gästen an den heimischen Bildschirmen wünsche ich eine vergnügte Zeit.

Judith Gerlach, MdL
Bayerische Staatsministerin für Digitales

 

Alexander Putz

Oberbürgermeister Stadt Landshut

Sehr geehrte Damen und Herren,

zum Kurzfilmfestival 2021 heiße ich Sie herzlich willkommen. Gerne hätte ich Sie zusammen mit den Veranstaltern Michael Orth und Birgit Horn live im Kino begrüßt. Dies ist, wie bei vielen Veranstaltungen derzeit nicht möglich. Doch die Kurzfilmtage werden, und das ist die gute Nachricht, stattfinden - in diesem Jahr eben als Online-Veranstaltung. Denn Michael Orth und Birgit Horn gehören zu denen, die sich nicht unterkriegen lassen. Hartnäckig halten sie an der Idee fest, die Landshuter Kurzfilmfans mit neuen Filmen zu versorgen. Dafür haben sie keine Mühe gescheut und mit ihrem Team einen Plan B – die Sofa-Version – auf die Beine gestellt. 230 von den zunächst 250 geplanten Filmen können gezeigt werden. Ich danke allen, Veranstaltern und Filmschaffenden sowie der Jury, für ihre Flexibilität und den Willen, das Festival trotz der widrigen Umstände durch zu führen. Positiv am neuen Format ist, dass nun auch Kurzfilmfans auf der ganzen Welt in den Genuss der Filme kommen können. In diesem Sinne wünsche ich dem Festival viel Zuspruch und freue mich, dass es bald wieder heißt: Film ab!

Ihr
Alexander Putz

 

© Simone Kaschner Freyung

Dr. Olaf Heinrich

Bezirkstagspräsidenten von Niederbayern

Liebe Freunde des Kurzfilms,

ein guter Film zeichnet sich unter anderem durch überraschende Wendungen aus. Überraschungen hat die Corona-Pandemie für uns alle genügend parat, dennoch fühlen wir uns seit Monaten „wie in einem schlechten Film“ – beinahe surreal scheinen die Veränderungen unseres Alltags. Neben unzähligen Veranstaltungen in ganz Niederbayern musste 2020 auch das
21. Landshuter Kurzfilmfestival komplett abgesagt werden. Umso mehr freut es mich, dass es heuer – wenn auch in anderer Form als gewohnt – stattfinden kann.

Überraschungen mögen für Filmemacher guter Stoff sein, für Veranstalter sind sie aber schwere Kost. Der gemeinnützige Verein Dynamo Kurzfilm e.V. hat es trotzdem geschafft, dieses Festival mit rund 230 Filmen auf die Beine zu stellen! Dazu möchte ich im Namen des Bezirks Niederbayern ganz herzlich gratulieren. Das Landshuter Kurzfilmfestival kann auf eine erstaunliche Erfolgsgeschichte zurückblicken:
Aus einem „Wochenende organisiert von Freunden“ wurde im Laufe der Jahre ein kultureller Höhepunkt der niederbayerischen Hauptstadt, der mittlerweile weit über die Grenzen Bayerns hinaus bekannt ist.

Dabei hat sich das Festival immer den Reiz der persönlichen Nähe bewahrt. Zahlreiche Filmemacher kommen nach Landshut und die treuen Zuschauer nutzen die Gelegenheit, um mit Regisseuren, Schauspielern und Co. ungezwungen ins Gespräch zu kommen. Heuer wird das alles anders sein. Die persönliche Nähe und die Begegnung werden fehlen. Umso mehr wünsche ich allen Zuschauern unbeschwerte Stunden, gute Unterhaltung und viel Inspiration beim
21. Landshuter Kurzfilmfestival sowie den Filmemachern viel Erfolg bei den Wettbewerben.

Wir alle freuen uns auf viele Fortsetzungen dieser – für Niederbayern so bereichernden – Veranstaltung. Dann hoffentlich wieder in gewohntem Ambiente in unserem schönen Landshut, mit vielen Begegnungen und persönlichem Austausch.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Olaf Heinrich
Bezirkstagspräsident von Niederbayern

 

Dorothee Erpenstein

Geschäftsführerin des FFF Bayern

Liebe Freund*innen des Kurzfilms,

das 21. Landshuter Kurzfilmfestival ist mit seinem spannenden und vielfältigen Programm zurück und findet statt – als Online-Version deutschlandweit zu Hause.​
Die nächsten Tage laden dazu ein, rund 230 Filme online zu schauen, zu staunen, zu lachen oder sich zu gruseln. Denn in den verschiedenen Programm-Reihen kommt jeder Kurzfilmfan auf seine Kosten: ob mit gefeierten Filmen des Weltkinos, mit Shocking Shorts für alle Genre-Fans oder mit außergewöhnlichen Heimat- und Dokumentarfilmen.
Ganz besonders freue ich mich auf die FFF-geförderten Nachwuchsfilme im Programm: die preisgekrönte Beziehungs-Tragödie Girl meets Boy von Ferdinand Arthuber, das Mystery-Drama Der Andere von Lukas Baier und der Psychothriller Naiwan von Andreas Irnstorfer. Außerdem laufen im neuen LAKFF Classics Programm mit den drei geförderten Filmen Schnee in Rio, Familie – Die Quittung kommt zum Schluss und Krampus Highlights der vergangenen Jahre.
Ich danke Michael Orth und Birgit Horn für ihren Mut, ihr Engagement und ihr Durchhaltevermögen und wünsche dem gesamten Team ein erfolgreiches Festival, viele Zuschauer*innen und unvergessliche Filmmomente.

Dorothee Erpenstein
Geschäftsführerin FFF Bayern

 

Michael Orth

künstlerische Leitung

Liebe Freundinnen und Freunde des Kurzfilms,

 

der ökologische Fußabdruck wird jetzt und in Zukunft auch eine bedeutende Rolle in der Organisation und Durchführung von Filmfestivals spielen. Hier müssen sich die Verantwortlichen fragen, wo Ressourcen gespart und wie nachhaltig geplant werden kann.

Auch wir haben unser Landshuter Kurzfilmfestival auf den Prüfstand gestellt und überlegt, was wir für den Umweltschutz tun können. Freilich, ein Großteil unserer Gäste kommt aus der Region, ist nicht auf eine weite Anreise mit dem Flugzeug angewiesen und auch drucken wir nicht täglich tonnenweise Infomaterial, wie es bei den sehr großen Langfilm Festivals üblich ist. Aber, „a bisserl was geht immer“, wie man in Bayerns so schön sagt.

Wir haben uns daher entschlossen, unseren Festival Katalog zu verschlanken, kompakter zu machen und die Auflage zu verkleinern. Die Festivalzeitung haben wir ganz eingestellt.

Wir freuen uns, wenn Ihnen das neue Format gefällt und wünschen Ihnen viel Spaß beim Schmökern und der Programmplanung.

Viele unserer Wettbewerbsfilme haben brisante politische Themen unserer Zeit zum Inhalt. Sie handeln z.B. von verstecktem und offenem Rassismus oder Ausgrenzung.

Sie stehen für eine offene, freie und tolerante Gesellschaft, wie auch wir es tun. Freuen Sie sich auf 250 Filme aus 50 Ländern, lassen Sie sich verzaubern und zum Staunen, Nachdenken und Diskutieren anregen.

Ich wünsche uns allen sechs spannende, unterhaltsame und bunte Festivaltage.

Birgit Horn

organisatorische Leitung

Liebe Freundinnen und Freunde des Landshuter Kurzfilmfestivals,

 

nach dem überaus erfolgreichen und aufregenden 2019 kommt hier nun das 21. Festival. (Obwohl sich hier immer noch die Geister scheiden, ob es nicht doch erst das 20. ist.) Auf jeden Fall haben wir immer Grund zu feiern.

Ich hoffe, dass im vergangenen Sommer viele unser Angebot angenommen haben und mit uns die große Geburtstags-Open-Air-Kino-Sause gefeiert haben. Ich bin heute noch total geflasht und habe seitdem ein ganz besonderes Verhältnis zu dem Lied „Der Hahn ist tot“… wer hätte gedacht, dass ein Film uns alle zum Singen bringt? Also, was mögen die Filme unseres Programms nun mit Ihnen machen? Werde ich Sie wieder singen, lachen, weinen, grübeln, erschrecken, erstaunen … sehen und hören? Genießen sie jede Minute der kurzen Filme mit allen Sinnen.

Falls Sie noch Platz für die vielen Sinne brauchen, schauen Sie am Infocounter vorbei. Wir haben aus unseren alten Bannern in den Landshuter Werkstätten Taschen fertigen lassen. Nehmen Sie sich ein Stück Festival mit heim und tragen sie es nicht nur in ihrem Herzen, sondern auch über ihrer Schulter mich sich herum, denn:

Ich bleibe dabei: Landshut ist Kurzfilm!