Kurzfilmwettbewerb / Beste Komödie

Jury Preis 500 Euro

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In der Kategorie Kurzfilmwettbewerb wird ein Preis für die beste Komödie vergeben. Es ist ein Jury Preis. Zugelassen für die Kategorie sind Produktionen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Gewinner

Der Sieg der Barmherzigkeit von Albert Meisl / Filmakademie Wien

Begründung der Jury:

Aus der Suche nach einem hellblauen Sakko mit Schalkragen, Bühnenkostüm einer österreichischen Popband aus den Sixties , entwickelt der Regisseur Albert Meisl eine absurde Geschichte des Großen im Kleinen und eine Dramatik, die das Lächerliche ans Verzweifelte bindet. Dass die Melange aus Missgeschicken, lügenhaft - hilfloser Höflichkeit, der Tücke des Objekts und Situations komik, kurz: dem hergebrachten komödientypischen groben Werkzeug zu einer bösen Miniatur der trostlosen Lage der Kulturträger und Wohlmeinenden wird, ist Meisls psychologischem Feinsinn und Rafael Haiders und Erwin Riedenschneiders karger Schauspielkunst zu verdanken.

Christian Füllmich

Nach dem Abitur, 2005 Umzug nach München, um Erfahrungen in unterschiedlichen Bereichen bei diversen Filmproduktionen zu sammeln, u.a. TV60, Pro GmbH, Olga Film. Dabei Mitwirkung an Produktionen wie „Kommissarin Lucas“, „Polizeiruf 110“, „Unter Verdacht“ oder dem Kinofilm „Vincent will Meer“. 2006 Studium Medienmanagement mit Fachrichtung TV-/Filmproduktion an der MHMK in München. 2009 Lebensmittelpunkt Australien und Arbeit in der dortigen Film- und Fernsehlandschaft. Zurück in Deutschland als Producer und Produktionsleiter tätig für unterschiedliche TV-, Spiel- und Werbefilmproduktionen. 2011 gemeinsam mit Torben Maas Gründung der Filmproduktionsfirma filmschaft maas & füllmich. Neben Betreuung fremder Kino- und Serienprojekte, liegt der Schwerpunkt seither auf der Entwicklung und Realisierung eigener deutscher, so wie internationaler Spielfilme. Christian Füllmich wurde 2013 mit dem Nachwuchsproduzentenpreis beim Bayerischen Filmpreis für den Debütfilm NEMEZ ausgezeichnet. Der neueste Film, EINMAL BITTE ALLES, erhielt national und international renommierte Auszeichnungen und startete im Sommer 2017 in den deutschen Kinos, wo er mehr als vier Monate zu sehen war.

© Katja Hentschel

Saralisa Volm

Seit 2006 ist Saralisa Volm als Schauspielerin in unterschiedlichsten Produktionen zu sehen. Unter anderem drehte sie mehrere Filme mit Klaus Lemke, wobei sie auch als Regie- und Produktionsassistentin tätig war. 2009 wurde ihr Film "Dancing with Devils" mit dem Norddeutschen Filmpreis als Bester Fernsehfilm ausgezeichnet. 2016 war sie in „Shakespeares letzte Runde“ (R: Achim Bornhak) auf arte zu sehen.
Die Entwicklung eigener Projekte wurde ihr immer mehr ein Anliegen und so gründete sie ihre eigene Produktionsfirma POISON. So entstand im Herbst 2014 in Zusammenarbeit mit dem Medienboard Berlin-Brandenburg und dem Bayerischen Rundfunk der Kurzfilm "Die Verwandlung" (R: Igor Plischke) mit Golo Euler in der Hauptrolle. Mit "Fikkefuchs" (R: Jan Henrik Stahlberg) realisierte Saralisa Volm ihren ersten Kinospielfilm als federführende Produzentin, den der Verleih Alamode 2017 in die deutschen Kinos brachte. Er eröffnete die Reihe „Neues Deutsches Kino“ des Filmfests München und ist für den Deutschen Filmpreis 2018 vornominiert.
2016 führte sie erstmals Regie für ein Musikvideo der Band "Leather Report“. Ihr Konzept für den Kurzfilm ‚Am Draht der Zeit‘ wurde vom FFF Bayern ausgezeichnet und finanziert und feiert im März 2018 Premiere. Aktuell bereitet sie in Zusammenarbeit mit „deutschfilm“ ihren ersten Dokumentarfilm vor.

Ulrich Mannes

Ulrich Mannes, geboren 1965 in Memmingen, lebt seit 1985 in München. Arbeitet als freier Autor, Lektor und Filmvorführer. Dreht seit 1998 Kurzfilme (darunter SIGI GÖTZ COLLECTORS ITEM, ZEUGEN DES JAHRHUNDERTS, KÜNSTLERINNEN, DAS MÄDCHEN MIT DER ELEKTROMAGNETISCHEN AUSSTRAHLUNG). Herausgeber des Periodikums „SigiGötz-Entertainment“, das sich den bizarren und obskuren Seiten der Film-, Fernseh- und Entertainmentgeschichte annimmt und insbesondere das deutsche Genrekino würdigt. Autor des Buches „Alpenglühn 2011 – Ein Dialog zum deutschen Erotikkino“ (Verbrecher Verlag), zuletzt beteiligt an dem Band „Wörthersee & Exploitation“ (Filmarchiv Austria) und Texten zum Werk des Dokumentarfilmers Peter Gehrig für Cinegraph-Babelsberg.