Kurzfilmwettbewerb / BMW Grand Prix

Jury Preis 5.000 Euro

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BMW Group Werk Landshut

In der Kategorie Kurzfilmwettbewerb wird der Große BMW Kurzfilmpreis für den besten Kurzspielfilm vergeben. Es ist ein Jury Preis. Zugelassen für die Kategorie sind Produktionen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Im Wettbewerb um den besten Kurzspielfilm befinden sich 52 Beiträge.

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Gewinner

Wannabe von Jannis Lenz / Filmakademie Wien

Begründung der Jury:

Coco ist fest davon überzeugt, dass jeder Mensch seine 15 Minuten Ruhm bekommt,
wenn er nur fest genug daran glaubt. Und deshalb konzentriert sie sich auf die Produktion ihres eigenen
Youtube Kanals. Mit Wannabe entführt uns Regisseur Jannis Lenz in eine
Parallelwelt von Youtube, Facebook
und Co. und bringt uns auf eindringliche weise Cocos Träume gesehen und anerkannt zu werden näher. Sie
stellt sich mit allen Facetten dar, die sie im „echten“ Leben gerne hätte. Mit feinem Gespür inszeniert und
einem sehr
zeitgeistigen Thema, erkennen wir, dass auch Coco in die „echte“ Welt mit all ihren Facetten
zurückgehen muss.

Christian Füllmich

Nach dem Abitur, 2005 Umzug nach München, um Erfahrungen in unterschiedlichen Bereichen bei diversen Filmproduktionen zu sammeln, u.a. TV60, Pro GmbH, Olga Film. Dabei Mitwirkung an Produktionen wie „Kommissarin Lucas“, „Polizeiruf 110“, „Unter Verdacht“ oder dem Kinofilm „Vincent will Meer“. 2006 Studium Medienmanagement mit Fachrichtung TV-/Filmproduktion an der MHMK in München. 2009 Lebensmittelpunkt Australien und Arbeit in der dortigen Film- und Fernsehlandschaft. Zurück in Deutschland als Producer und Produktionsleiter tätig für unterschiedliche TV-, Spiel- und Werbefilmproduktionen. 2011 gemeinsam mit Torben Maas Gründung der Filmproduktionsfirma filmschaft maas & füllmich. Neben Betreuung fremder Kino- und Serienprojekte, liegt der Schwerpunkt seither auf der Entwicklung und Realisierung eigener deutscher, so wie internationaler Spielfilme. Christian Füllmich wurde 2013 mit dem Nachwuchsproduzentenpreis beim Bayerischen Filmpreis für den Debütfilm NEMEZ ausgezeichnet. Der neueste Film, EINMAL BITTE ALLES, erhielt national und international renommierte Auszeichnungen und startete im Sommer 2017 in den deutschen Kinos, wo er mehr als vier Monate zu sehen war.

© Katja Hentschel

Saralisa Volm

Seit 2006 ist Saralisa Volm als Schauspielerin in unterschiedlichsten Produktionen zu sehen. Unter anderem drehte sie mehrere Filme mit Klaus Lemke, wobei sie auch als Regie- und Produktionsassistentin tätig war. 2009 wurde ihr Film "Dancing with Devils" mit dem Norddeutschen Filmpreis als Bester Fernsehfilm ausgezeichnet. 2016 war sie in „Shakespeares letzte Runde“ (R: Achim Bornhak) auf arte zu sehen.
Die Entwicklung eigener Projekte wurde ihr immer mehr ein Anliegen und so gründete sie ihre eigene Produktionsfirma POISON. So entstand im Herbst 2014 in Zusammenarbeit mit dem Medienboard Berlin-Brandenburg und dem Bayerischen Rundfunk der Kurzfilm "Die Verwandlung" (R: Igor Plischke) mit Golo Euler in der Hauptrolle. Mit "Fikkefuchs" (R: Jan Henrik Stahlberg) realisierte Saralisa Volm ihren ersten Kinospielfilm als federführende Produzentin, den der Verleih Alamode 2017 in die deutschen Kinos brachte. Er eröffnete die Reihe „Neues Deutsches Kino“ des Filmfests München und ist für den Deutschen Filmpreis 2018 vornominiert.
2016 führte sie erstmals Regie für ein Musikvideo der Band "Leather Report“. Ihr Konzept für den Kurzfilm ‚Am Draht der Zeit‘ wurde vom FFF Bayern ausgezeichnet und finanziert und feiert im März 2018 Premiere. Aktuell bereitet sie in Zusammenarbeit mit „deutschfilm“ ihren ersten Dokumentarfilm vor.

Ulrich Mannes

Ulrich Mannes, geboren 1965 in Memmingen, lebt seit 1985 in München. Arbeitet als freier Autor, Lektor und Filmvorführer. Dreht seit 1998 Kurzfilme (darunter SIGI GÖTZ COLLECTORS ITEM, ZEUGEN DES JAHRHUNDERTS, KÜNSTLERINNEN, DAS MÄDCHEN MIT DER ELEKTROMAGNETISCHEN AUSSTRAHLUNG). Herausgeber des Periodikums „SigiGötz-Entertainment“, das sich den bizarren und obskuren Seiten der Film-, Fernseh- und Entertainmentgeschichte annimmt und insbesondere das deutsche Genrekino würdigt. Autor des Buches „Alpenglühn 2011 – Ein Dialog zum deutschen Erotikkino“ (Verbrecher Verlag), zuletzt beteiligt an dem Band „Wörthersee & Exploitation“ (Filmarchiv Austria) und Texten zum Werk des Dokumentarfilmers Peter Gehrig für Cinegraph-Babelsberg.