Europe in 19 minutes / Bester Kurzspielfilm

Jury Preis 1.000 Euro

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Bayernwerk

In der Kategorie Europe in 19 minutes wird ein Preis für den besten Kurzspielfilm vergeben. Es ist ein Jury Preis. Zugelassen für die Kategorie sind Produktionen aus allen europäischen Ländern. Im Wettbewerb um den besten Kurzspielfilm befinden sich 65 Beiträge aus 20 Ländern.

Gewinner

State of Emergency Motherfucker von Sébastien Petretti

Begründung der Jury:

Humorvoll und einzigartig geht State of Emergency Motherfucker mit dem Thema Diskriminierung von Minderheiten und polizeiliche Gewalt um. Vertieft in einem Gespräch über ein Date werden zwei Freunde festgenommen, geschlagen, gefilzt und wieder nachhause geschickt ohne das sie ihren Dialog unterbrechen. Dieser Film ist eine wirklich einmalige Kurzfilmerfahrung mit Tiefe.

Nominierung: Les Miserable und Downside Up
Lobende Erwähnung: How Far She Went von Ugla Hauksdóttir

Christoph Meiser

Christoph Meiser studierte Medienmanagement in Saarbrücken und Marseille, sowie Filmproduktion an der BAF in München. Er begann beim Kölner Verleih Legend Films, wo er im Bereich Acquisitions und Verleih/Vertrieb an Filmen von Lars von Trier, Thomas Vinterberg, Larry Clark und Gaspar Noe arbeitete. Danach wechselte er zur Vertriebsgesellschaft der Bavaria Film-Gruppe, Bavaria Media, wo er verschiedene Positionen innehatte, bevor er die Leitung der Kino- und Home Entertainment-Abteilung übernahm und Filme wie "Wir need to talk about Kevin" und "Tyrannosaur" in Deutschland ins Kino brachte. In dieser Funktion als Verleih nahm er am Berlinale Talent Campus 2012 teil. Nach seinem Austritt aus der Bavaria Media gründete er die Meteor Film in Köln, um Filme für den deutschen Markt zu erwerben und im deutschsprachigen Raum zu vertreiben. Als freier Mitarbeiter begann er, eigene Produktionsprojekte zu entwickeln, bevor er 2016 zur Münchner Produktionsfirma maze pictures ging, wo er derzeit als Producer arbeitet. Im Moment ist er vor allem an der Vorbereitung der Action-Komödie "Guns Akimbo" mit Daniel Radcliffe beteiligt, die in wenigen Monaten Drehstart hat.

© FFF Bayern Kay Blaschke

Ewa Szurogajlo

Ewa Szurogajlo ist Förderberaterin für das europäische Filmförderprogramm Creative Europe MEDIA. Nach Abschluss ihres Studiums der Internationalen Beziehungen an der Wirtschaftsuniversität in Poznan (Polen) und an der Aalborg Universität (Dänemark) arbeitet die gebürtige Polin als Projektmanagerin in verschiedenen Branchen (CCR Logistics Systems, Wirecard Technologies). 2011 gründet sie die polnischen Filmtage filmPOLSKA München mit, die sie drei Jahre lang leitet. 2012 erhält sie ein Drehbuchstipendium an der 24. Drehbuchwerkstatt München. Im selben Jahr nimmt Sie Ihre Förderberatungstätigkeit auf beim Creative Europe Desk München, einem Informationsbüro der MEDIA Förderung.

Magdalena Steffenhagen

Nach ihrem Studium in Filmwissenschaften (M.A.) an der New York University hat Magdalena Steffenhagen als Drehbuchentwicklerin, Aufnahmeleiterin und Regieassistentin in Amerika, England, Schweden und Deutschland gearbeitet. 2014 ist sie als Producerin der Bavaria Fiction beigetreten, wo sie derzeit das Projekt DAS BOOT für Sky Deutschland betreut.