Internationaler Wettbewerb / Internationale Bayernwerk Kurzfilmpreis

Jury Preis 1.500 Euro

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Bayernwerk

In der Kategorie Internationaler Wettbewerb wird ein Preis für den besten Kurzspielfilm vergeben. Es ist ein Jury Preis. Zugelassen für die Kategorie sind internationale Produktionen aus allen Ländern der Welt. Im Wettbewerb um den besten Kurzspielfilm befinden sich 63 Beiträge aus 31 Ländern.

Gewinner

State of Emergency Motherfucker von Sébastien Petretti

Begründung der Jury:

Humorvoll und einzigartig geht State of Emergency Motherfucker mit dem Thema Diskriminierung von Minderheiten und polizeiliche Gewalt um. Vertieft in einem Gespräch über ein Date werden zwei Freunde festgenommen, geschlagen, gefilzt und wieder nachhause geschickt ohne das sie ihren Dialog unterbrechen. Dieser Film ist eine wirklich einmalige Kurzfilmerfahrung mit Tiefe.

Nominierung: Les Miserable und Downside Up
Lobende Erwähnung: How Far She Went von Ugla Hauksdóttir

Anna Rot

Anna Rot, geboren 1983, ist in Wien aufgewachsen. Sie begann ihre Schauspielausbildung an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz und schloss nach einem Wechsel an die Hochschule für Musik und Theater Rostock 2008 mit dem Diplom ab. Es folgten ihr erstes Festengagement am Deutschen Theater Göttingen und ihr erster Kinofilm „In 3 Tagen bist du tot 2“ von Andreas Prochaska, 2008. Seither drehte sie zahlreiche Fernseh-Spielfilme in Deutschland und Österreich. Für die Hauptrolle im Kinofilm „Tag und Nacht“ von Sabine Derflinger wurde Anna Rot mit dem Preis als beste Hauptdarstellerin am New York City International Film Festival 2011 ausgezeichnet. Seit 2009 arbeitete sie u. a. am Schauspielhaus Graz, mit dem Theaterkollektiv „copy & waste“, am Theater Meiningen, am Théâtre de Belleville, an der Comédie de Caen, Frankreich, und bei den Nibelungenfestspielen in Worms. Zur Eröffnung des Werk X in Wien spielte sie die Hauptrolle in “Eldorado”, inszeniert von Marius von Mayenburg. Ihre letzten Theaterarbeiten waren “Gewonnene Illusionen” (UA) von “copy & waste“ am Schauspiel Leipzig und die musikalische Stückentwicklung “Frankenstein” (UA) an der Deutschen Oper Berlin unter der Regie von Maximilian von Mayenburg.

Leonie Stade

Leonie Stade ist freie Autorin, Regisseurin und Produzentin. Geboren 1988 wuchs sie in Lindau am Bodensee auf. Nach dem Abitur 2007 ging Stade auf Weltreise und arbeitete mehrere Jahre als Fotomodel in Paris und Mailand. Seit 2009 studierte sie Regie an der Hochschule für Fernsehen und Film München. Ihr erster Dokumentarfilm über eine Münchner Prostituierte wurde im Rahmen der Ausstellung Subjektiv - Dokumentarfilm im 21. Jahrhundert in der Pinakothek der Moderne, München gezeigt. Ihr zweiter Kurzfilm „Zwei Quadratmeter Leben“, über die sogenannten Cage People in Hong Kong, wurde 2013 für den CNN Journalist Award nominiert. 2013 gründete sie die Man on Mars Filmproduktion. Stade arbeitete als freie Autorin für Frontal 21 (ZDF) und La Vita (BR) und realisierte zahlreiche Werbefilmdrehs. Der Film „Nowhereman“ entstand gemeinsam mit Annika Blendl und lief im Wettbewerb auf dem Max Ophüls Preis. Seit 2015 studiert Stade Produktion an der HFF München im Zweitstudium. 2015 kam ihr Film „Mollath – Und plötzlich bist du verrückt“ in die Kinos. Zuvor hatte der Film Premiere auf dem Filmfest München und wurde im Dezember 2015 erstmals im BR ausgestrahlt. Mit dem Spielfilm „All I never wanted“ schloss Leonie Stade 2019 ihr Regie Studium mit dem Diplom ab.

Maximilian Dirr

Der 1983 in Landshut geborene Schauspieler Maximilian Dirr wuchs in Deutschland und Italien auf und ist heute in beiden Ländern in Film und Fernsehen zuhause.
2007 begann Maximilian ein Schauspielstudium an der Staatlichen Hochschule für Schauspielkunst „Teatro Stabile di Genova“ in Genua, dass er 2010 erfolgreich abschloss.
Im direkten Anschluss an das Studium wirkte er dort als festes Ensemblemitglied am Teatro Stabile di Genova in zahlreichen Produktionen mit.
Bevor er mit Connie Walters‘, mit dem Fipa D´Or als Bester TV-Film 2013 ausgezeichnetem Drama ZAPPELPHILIPP sein Debüt im deutschen Fernsehen gab, wirkte Maximilian Dirr bereits in einigen italienischen Film und Fernsehproduktionen mit. Es folgten zahlreiche nationale und internationale Produktionen, darunter unter anderem Ridley Scotts Pilot für die Thriller-Serie THE VATICAN (2013), KOMMISSARIN LUCAS (2014), die dystopische BBC-Miniserie SS-GB (2015) usw.
Seine erste Kinorolle spielte er 2012 an der Seite von Geoffrey Rush in Giuseppe Tornatores Drama THE BEST OFFER.
In den deutschen Kinos war er zuletzt 2017 in der Komödie MARIA MAFIOSI unter der Regie von Jule Ronstedt und in dem auf wahren Begebenheiten beruhenden Kriegsdrama SOBIBOR von Konstantin Khabenskiy zu sehen.
Mit Mario Martones Drama CAPRI-REVOLUTION feierte Maximilian Dirr 2018 im Wettbewerb der 75. Internationalen Filmfestspiele von Venedig Weltpremiere.